Checkliste

Notstrombedarf-Rechner

Plane wichtige Verbraucher für einen Stromausfall: Router, Licht, Handy, Laptop, Kühlung oder medizinische Geräte. Aktiviere Geräte, setze Watt und Laufzeit, Wirkungsgrad und Reserve. Im Expertenmodus kannst du DC-lastigen Betrieb, Wh-Puffer, Kapazitäts-Headroom und einen Hinweis zu Anlaufströmen ergänzen – Annahmen, Interpretation und drei Szenarien helfen bei der Einordnung.

Alle Ergebnisse sind unverbindliche Schätzwerte und können je nach Gerät, Nutzung, Region und Anbieter abweichen.

Eingaben

Trage deine Werte ein. Das Ergebnis wird sofort aktualisiert.

Erweiterte Angaben anzeigen Mit zusätzlichen Angaben kannst du die Schätzung genauer machen.

Du kannst das Ergebnis über die Druckfunktion deines Browsers als PDF speichern.

Wann ist dieser Rechner sinnvoll?

Wenn du Stromausfälle, Wetterlagen oder Wartungsfenster planen willst. Du gewichtest Geräte, siehst Energiebedarf und grobe Powerstation-Größe und nutzt den Expertenmodus für Puffer und DC/AC.

So funktioniert der Schnellmodus

Geräte aktivieren, Watt und Stunden je Zeile anpassen, Wirkungsgrad und Reserve setzen. Das Ergebnis zeigt Empfehlung in Wh, Spitzenlast und Größenklasse.

So funktioniert der Expertenmodus

DC-lastiger Betrieb erhöht den angenommenen Wirkungsgrad leicht. Wh-Puffer addiert zum Bedarf, Kapazitäts-Headroom schlägt auf die Empfehlung auf. Motor/Kompressor blendet einen Anlauf-Hinweis ein.

Beispielrechnung

Router 12 W × 8 h, LED 10 W × 5 h, Handy 15 W × 2 h → 176 Wh Bedarf, z. B. 37 W Spitze wenn parallel. Mit 85 % Wirkungsgrad und 20 % Reserve liegt die Empfehlung deutlich über 176 Wh.

Typische Fehler

Alle Haushaltsgeräte einschalten, Anlaufstrom ignorieren, keine Reserve, zu optimistischer Wirkungsgrad.

Was du mit dem Ergebnis machen kannst

Powerstation-Größe einordnen, Last stafeln, LED statt Halogen, ggf. Solarpanel ergänzen und mit dem Laufzeit-Rechner nachrechnen.

Typische Kostenfallen

Zu viele Geräte gleichzeitig

Die Spitzenlast steigt schnell – die Powerstation bricht weg, auch wenn Wh noch reichen würden.

Anlaufstrom vergessen

Kühlschrank und Pumpe ziehen kurz viel mehr.

Keine Reserve

Akku leer und Sicherheitsmarge fehlen – riskant bei längeren Ausfällen.

Nur Wh-Zahl der Powerstation lesen

Maximale Dauer- und Spitzenleistung sind genauso wichtig.

Medizinische Geräte pauschal rechnen

Herstellervorgaben und Fachberatung sind verbindlich, nicht dieser Rechner.

Wann lohnt sich eine größere Reserve?

Wenn du unsichere Laufzeiten, Kälte, ältere Akkus oder kritische Geräte hast. Dann Headroom und Reserve im Expertenmodus erhöhen.

Notstrom sinnvoll vorbereiten

  • Kritische Geräte festlegen und Watt/Stunden plausibel setzen
  • Parallelbetrieb und Spitzenlast gegen Datenblatt der Powerstation prüfen
  • Wirkungsgrad konservativ wählen
  • Reserve einplanen
  • Anlaufströme bei Kühlung und Pumpen bedenken
  • Ergebnis mit Szenario „Intensiv“ gegenlesen
  • Medizinische Geräte gesondert mit Fachkraft klären
  • Nach Kauf unter Last testen

Beispielprofile

Klicke auf ein Profil, um typische Werte direkt in den Rechner zu übernehmen.

Minimal Büro

Etwas höherer Wirkungsgrad, moderate Reserve.

Standard Heim

Typische Planungswerte.

Vorsichtig

Mehr Reserve, konservativer Wirkungsgrad.

DC-lastig (Camping)

Wenn viel über 12 V/USB läuft.

Beispiel: gleicher Bedarf, andere Reserve (nur Illustration)

Bedarf Wh WR % Reserve % Empfehlung grob
200 85 15 ca. 275 Wh
200 85 25 ca. 314 Wh
500 85 20 ca. 706 Wh
800 82 25 ca. 1.220 Wh

Praktische Hinweise

  • Priorisiere wenige kritische Geräte statt den ganzen Haushalt.
  • Kühl- und Gefriergeräte: Anlaufstrom beachten – die Powerstation muss kurz höher liefern können.
  • Reserve und Wirkungsgrad stark beeinflussen die empfohlene Wh-Zahl.
  • Zeitlich versetztes Nutzen senkt die Spitzenlast.
  • Für reine Laufzeit eines Verbrauchers zusätzlich den Powerstation-Laufzeit-Rechner nutzen.
  • Medizinische Geräte immer mit Hersteller und Fachkraft klären.

Häufige Fragen

Was berechnet der Notstrombedarf-Rechner?

Energiebedarf in Wh, gleichzeitige Leistung in W und eine grobe Empfehlung für die Speichergröße – plus Szenarien und Annahmen.

Warum gibt es Schnell- und Expertenmodus?

Schnell: Geräteliste und Basisparameter. Experte: DC/AC-Annahme, Puffer, Headroom und Anlauf-Hinweis.

Wie genau ist das Ergebnis?

Schätzung. Echte Nutzung, Temperatur und Geräteverhalten weichen ab.

Welche Angaben sind am wichtigsten?

Welche Geräte wirklich parallel laufen und wie lange – plus Wirkungsgrad und Reserve.

Warum drei Szenarien?

Sie zeigen, wie empfindlich die empfohlene Kapazität auf optimistischere oder vorsichtigere Annahmen reagiert.

Kann ich das als Angebot nutzen?

Nein. Kauf und Sicherheit klärst du mit Anbietern und Datenblättern.

Reicht eine kleine Powerstation?

Oft für Router und Licht ja – sobald Kühlung oder hohe Spitzen dazukommen, steigt die Anforderung stark.

Was ist mit Solar nachladen?

Der Rechner rechnet Speicherbedarf; Solar verlängert die Autarkie, ist hier aber nicht als Stundenmodell abgebildet.