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Ergebnis
Wann ist dieser Rechner sinnvoll?
Der Router-Stromkosten-Rechner ist sinnvoll, wenn du Dauerlast im Haushalt grob kalkulieren, Mesh-Knoten vergleichen oder Jahreskosten neben anderen Geräten einordnen willst. Der Schnellmodus ist sofort nutzbar, der Expertenmodus liefert Tiefe für Messdaten und Vergleich – ohne Mini-Tool-Charakter.
So funktioniert der Schnellmodus
Du trägst typische Aufnahmeleistung in Watt, Betriebszeit pro Tag (oft 24), Betriebstage pro Monat, Strompreis in €/kWh (Komma erlaubt) und die Anzahl gleicher Geräte ein. Das Ergebnis aktualisiert sich sofort; Annahmen und Szenarien stehen darunter.
So funktioniert der Expertenmodus
Hier wählst du Watt- oder Messwert-Modus, setzt Taktung und Standby, Wochenendfaktor, Nutzungsmonate pro Jahr, optionale Preissteigerung, eine Vergleichs-Leistung und optional CO₂. So lassen sich mittlere Last unter WLAN-Betrieb und gelegentliche Abschaltphasen grob abbilden.
Typische Fehler bei der Einschätzung
Nur Spitzenwatt vom Etikett ohne Mittelwert; Modem doppelt oder vergessen; Mesh-Satelliten nicht mitgezählt; Strompreis zu optimistisch.
Was du mit dem Ergebnis machen kannst
Gesamtbudget für Heimnetz und Dauerläufer einordnen, mit dem Stromverbrauchsrechner kombinieren, bei Unsicherheit messen und bei vielen Kleingeräten den Stromtarif prüfen.
Typische Kostenfallen
Nur den Router, aber das Modem vergessen
Viele Anschlüsse sind Router mit integriertem Modem oder ein separates Kabelmodem dazu – sonst wird der Heimnetz-Dauerstrom unterschätzt.
Mesh-Satelliten übersehen
Jeder laufende Knoten zieht zusätzlich Strom. Ohne Anzahl oder Summenleistung wirkt das Jahresergebnis zu niedrig.
Nennleistung mit Dauer-Mittelwert verwechseln
Kurzfristige Spitzen beim Start oder unter Last sind selten der Jahresmittelwert – Messung oder Taktung hilft.
Switch, NAS und PoE nicht mitdenken
Wenn alles an derselben Leiste hängt, kannst du die Leistung bündeln oder Geräte separat rechnen – sonst vergleichen die Kosten nichts Reales.
Strompreis zu niedrig
Auch bei wenigen Watt summiert sich der Jahreswert über 8.760 Stunden; ein realistischer Arbeitspreis lohnt sich.
Wann lohnt sich eine genauere Messung?
Wenn du mehrere Mesh-Knoten, PoE-Geräte oder ein neues Modell mit unklarer Typenleistung hast: 48–72 Stunden mit Strommessgerät oder smarter Steckdose zeigen den echten Mittelwert oft näher als das Etikett.
Router-Stromkosten sinnvoll prüfen
- Typische oder Nennaufnahmeleistung am Typenschild oder im Datenblatt prüfen
- Betriebszeit pro Tag realistisch setzen (meist 24 h)
- Mesh-Knoten und ggf. Modem in der Bilanz berücksichtigen
- mittlere Auslastung im Expertenmodus setzen oder messen
- Strompreis aus dem Tarif verwenden
- bei Umbau Vergleichs-Leistung oder Messwert-Modus nutzen
- Sicherheit und Verfügbarkeit vor reiner Cent-Optimierung stellen
Beispielprofile
Klicke auf ein Profil, um typische Werte direkt in den Rechner zu übernehmen.
Einfacher Heimrouter
Ein Gerät, Dauerbetrieb, typische Mittellast.
WLAN 6 / höhere Last
Etwas höhere Nennleistung, 24 h.
Mesh 3 Knoten gleich
Drei gleiche Satelliten à 12 W.
Gemessener Monatsverbrauch
Wenn dein Messgerät z. B. 9,5 kWh/Monat zeigt.
Beispiel: Stromkosten Router (Orientierung, 0,35 €/kWh, 30 Tage)
| Leistung | Betrieb & Taktung | ca. kWh/Monat | ca. €/Monat |
|---|---|---|---|
| 8 W | 24 h/Tag, 100 % | ca. 6 | ca. 2,10 € |
| 12 W | 24 h/Tag, 100 % | ca. 9 | ca. 3,15 € |
| 20 W | 24 h/Tag, 92 % Takt | ca. 13 | ca. 4,55 € |
| 3 × 15 W | 24 h/Tag, 88 % Takt | ca. 29 | ca. 10,15 € |
Praktische Hinweise
- Firmware aktuell halten – manchmal leicht besseres Energieverhalten, vor allem Sicherheit bleibt wichtiger als ein Cent.
- Mesh: jeden Satelliten mitzählen oder Leistungen addieren und Anzahl passend setzen.
- Kombi aus Modem und Router: beide Verbraucher berücksichtigen oder nur den Router, wenn das Modem separat gezählt wird.
- Messsteckdose 48 h: zeigt oft niedrigere Mittelwerte als kurzfristige Spitzen am Label.
- Nachts komplett aus nur, wenn du auf Fernzugriff verzichten kannst und es dein Setup erlaubt.
- Vergleichs-Leistung im Expertenmodus für ein neues Modell mit niedrigerer Typenleistung nutzen.
Häufige Fragen
Was berechnet der Router-Stromkosten-Rechner?
Eine nachvollziehbare Schätzung der Stromkosten aus typischer Leistung, Betriebszeit, Betriebstage, Strompreis und Anzahl der Geräte – optional präziser im Expertenmodus mit Taktung, Standby und Messwerten.
Warum gibt es Schnell- und Expertenmodus?
Der Schnellmodus liefert sofort eine grobe Orientierung. Der Expertenmodus ergänzt mittlere Auslastung, Standby, Wochenende, Nutzungsmonate und Vergleichs-Leistung.
Wie genau ist das Ergebnis?
Es bleibt eine Schätzung. WLAN-Last, angeschlossene LAN-Geräte und Firmware beeinflussen den Mittelwert. Gemessene kWh pro Monat sind am genauesten.
Welche Angaben sind besonders wichtig?
Meist sind die effektive Leistung (nicht nur Marketingwerte) und die Dauer am Netz der größte Hebel – bei Mesh kommt die Anzahl der Knoten dazu.
Warum werden drei Szenarien angezeigt?
Sie zeigen, wie stark sich die Kosten ändern, wenn die effektive Betriebszeit kürzer (50 %), wie eingetragen oder länger (150 %) ausfällt – z. B. bei Nachtabschaltung vs. Dauerbetrieb.
Mesh-System: wie trage ich das ein?
Entweder Leistung und Anzahl je Knoten getrennt (gleiche Knoten über „Anzahl“) oder eine Summenleistung schätzen und Anzahl 1 setzen – wichtig ist, dass alle laufenden Knoten im Ergebnis stecken.
Kann ich das Ergebnis als Angebot verwenden?
Nein. Es ist eine unverbindliche Orientierung ohne Gewähr für Tarife oder dein konkretes Netzwerksetup.